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HCC Biomarker

Das Hepatozelluläre Karzinom (HCC) ist die bedeutendste Form des primären Leberkrebses. Derzeit sterben in Europa jährlich mehr als 30.000 Menschen an einem HCC mit deutlich steigender Tendenz. Die Früherkennung dieser bösartigen Erkrankung ist für die Einleitung kurativer Behandlungsformen essentiell. Patienten mit hohem Risiko der HCC-Entstehung werden in der Praxis zweimal jährlich mittels Ultraschalluntersuchung und Bestimmung des α-Fetoproteins (AFP) überwacht. Hochsensitive AFP-L3%- und DCP-Messungen durch das µTASWakoTM-i30-Gerät können die meisten AFP-negativen primären Lebertumore spezifisch detektieren.

Weitere allgemeine Informationen zu Lebererkrankungen finden Sie hier:

AFP-L3% Test

AFP-L3 ist eine glykosilierte Variante des AFPs mit einer zusätzlichen α 1-6-Fukoseeinheit an der Kohlenhydratkette. Der AFP-L3%-Test misst den Anteil an AFP-L3 zum Gesamt-AFP. Der Test weist eine ausgezeichnete Spezifität für das HCC auf und wird für die Früherkennung, Bewertung von Therapien und der Prognoseabschätzung eingesetzt. Zur weiteren Steigerung der Sensitivität lässt sich AFP-L3% gut mit DCP
(PIVKA II) kombinieren.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier, um zur AFP-L3%-Testseite zu gelangen.

DCP Test

Des-gamma-Carboxy Prothrombin (DCP) auch als “Protein Induced by Vitamin K absence or Antagonist II“
(PIVKA-II) bekannt, ist eine unreife Form des Prothrombins. Beim DCP liegen mehrere Glutaminsäurereste des DCP in einem decarboxilierten Zustand vor und können nicht weiter zum aktiven Thrombin umgewandelt werden. Liegt ein HCC vor, ist die Konzentration an DCP oft erhöht, so dass sich DCP als Marker für diese Krankheit als geeignet erweist. Der Test wird für die Früherkennung, Bewertung von Therapien und der Prognoseabschätzung eingesetzt. Zur weiteren Steigerung der Sensitivität lässt sich DCP gut mit AFP-L3% kombinieren.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier, um zur DCP-Testseite zu gelangen.

µTASWakoTM i30

Die Messung von AFP-L3% und DCP erfolgt vollautomatisch durch das µTASWakoTM i30-(„micro Total Analysis System“) Gerät unter Einsatz der Mikrochiptechnologie. Immunkomplexe bilden sich in der Flüssigphase in Mikrokanälen. Die Trennung von gebundenen und ungebundenen Immunkomplexen erfolgt in den gleichen Kanälen mittels Kapillarelektrophorese aufgrund unterschiedlicher Wanderungsgeschwindigkeiten. Die Technologie ermöglicht eine beispiellos hohe analytische Präzision und Empfindlichkeit.

 Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier, um zur µTASWakoTM-i30-Seite zu gelangen.Dieses Bild ist nicht vorhanden.