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HA LT Thalassämie

Bedeutung der Hyaluronsäure-Bestimmung erstmals bei Patienten mit Thalassämie untersucht

Ärzte des „Aghia-Sophia“-Kinderkrankenhauses in Athen, Griechenland, veröffentlichten erstmals Ergebnisse der Hyaluronsäure-Bestimmung (Wakos HA-LT-Test) am Siemens ADVIA® 1800 Analysengerät sowie des Hepascores bei 201 Patienten mit Thalassämie major.

Patienten mit Thalassämie major, die sich regelmäßigen Bluttransfusionen unterziehen müssen, entwickeln häufig eine chronische Lebererkrankung. Ursachen sind meist die Belastung der Leber mit überschüssigem Eisen sowie einhergehende chronische Infektionen (vor allem mit HCV). In Ihrer Arbeit beobachteten Frau Dr. Papastamataki und Kollegen signifikant erhöhte HA-Werte bei den 41 Patienten mit zusätzlicher chronischer HCV-Infektion. Insgesamt waren bei 110 der 201 Patienten die HA-Werte erhöht. Zwischen HA-Konzentrationen oder dem Hepascore konnten keine Korrelationen zu Ferritin-Werten oder dem Eisengehalt der Leber ermittelt werden. Bekannt ist, dass zwischen Leberfibrose und der Eisenüberladung der Leber kein direkter Zusammenhang besteht. HA ist jedoch als Marker für die Leberfibrose bei HCV-Patienten bekannt.

Die Autoren folgern, dass HA-Bestimmungen zur Abschätzung der Leberfibrose bei Thalassämie major beitragen. Ferner könnten sie bei der Entscheidung helfen, ob eine Leberbiopsie wirklich erforderlich ist.

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